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Die Leitbahnen (auch Meridiane genannt) durchziehen mit ihren Verzweigungen den ganzen Körper ähnlich der Blutgefäße. In ihnen bewegt sich aber nicht etwas Materielles, wie das Blut, sondern hier fließt die nicht materielle, aktive Lebensenergie, das Qi. Diese Bahnen weisen auf ihrer Oberfläche an genau definierten Stellen zahlreiche Punkte, die sogenannten  Akupunkturpunkte auf. Über diese Punkte kann man Einfluss auf die Zirkulation des Qi nehmen. Da Verbindungen von den Leitbahnen zu den verschiedenen Funktionskreisen des Körpers bestehen, kann auch auf diese eingewirkt werden.
                                                                                                  


Zur Behandlung werden diese Punkte mit sehr feinen Einmalnadeln stimuliert. Die traditionelle chinesische Akupunktur – im Gegensatz zu einer reinen Symptomakupunktur - orientiert sich an der oben beschriebenen ganzheitlichen Diagnose. Auch kommen hier traditionelle Nadeltechniken, die die Wirkung beeinflussen, zum Einsatz. So kann der Energiefluss im Körper harmonisiert, Blockaden gelöst oder krankmachende Faktoren ausgeleitet werden. Bei Mangelzuständen wird die Lebensenergie gestützt.

Ein ziehendes, schweres oder "elektrisches" Gefühl während der Behandlung ist wünschenswert, da es dem Therapeuten zeigt, dass die Nadel das "qi", die aktive Lebensenergie erreicht hat.

Insbesondere zur Behandlung von chronischen Schmerzen eignet sich die traditionelle Akupunktur sehr gut. Gut 70% der Schmerzpatienten berichten von spürbarer Besserung, die meisten davon von lang anhaltender Linderung oder sogar Schmerzfreiheit.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) nennt darüber hinaus zahlreiche weitere Anwendungsempfehlungen für die Akupunktur (z.B. Atemwegserkrankungen, Allergien,  Asthma, Augenerkrankungen, Magen-, Darmerkrankungen, u.a.)

Akupunktur beeinflußt auch viele in der Schulmedizin als "Befindlichkeitsstörungen" eingestufte Beschwerden positiv.

In der Regel sind anfangs Behandlungen im Abstand von 1-2 Wochen, später eventuell zur Sicherung des Therapieerfolges alle 4-6 Wochen sinnvoll (je nach Beschwerdebild). Auch zur
Gesunderhaltung kann die Akupunktur beitragen. Bei saisonal wiederkehrenden Erkrankungen, wie z.B. Heuschnupfen sollte die Behandlung ca. 4 Wochen vor dem Ausbruch der Symptome begonnen werden.

Üblicherweise werden zwischen 4 und 20 Punkte stimuliert, die Behandlung dauert ca. 15-45 Minuten. Je nach Erkrankung sind 5-15 Behandlungen sinnvoll, bei sehr lange andauernden Krankheiten können aber auch mehr Sitzungen notwendig werden.

Akupunktur ist in Deutschland in die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) aufgenommen,
d.h.: bei Schmerzen und Schmerzkrankheiten, z.B. auch Muskelschmerz durch Verspannungen, wird Akupunktur von den Privatkassen und der Beihilfe bezahlt.

Es gibt einen genauen, gesetzlich festgelegten Gebührenrahmen, der je nach Aufwand aber variieren kann. Einfache Akupunkturbehandlung (z.B. Ohrakupunktur) ab ca. 25€.


Bei der Akupressur behandelt man die Akupunkturpunkte mit Massagetechniken


Akupunktur unterstützende Maßnahmen:

Moxibustion bezeichnet das Abbrennen von getrocknetem Beifuß. Dieser wird gepresst oder als loses Kraut auf dem Griff der Akupunkturnadel angebracht und angezündet. Die wohltuende Wärme wird über das Metall der Nadel in den Körper geleitet.


Schröpfköpfe lösen Blockaden und Verspannungen